Xenia Peukert - Wer ich bin und was mir wichtig ist
Psychologin und Paartherapeutin mit Schwerpunkt ADHS und Autismus
Als Psychologin und systemische Einzel-, Paar- und Familientherapeutin begleite ich seit mehreren Jahren Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen.
Viele Themen rund um Neurodivergenz kenne ich nicht nur aus meiner Arbeit, sondern auch aus meinem eigenen Leben. Diese Verbindung hilft mir dabei, nicht nur fachlich zu verstehen, sondern auch alltagsnah zu erfassen, wie sich vieles anfühlen kann.
Mir ist wichtig, einen Rahmen zu schaffen, in dem Sie mit allem da sein können, was Sie mitbringen – mit Fragen, Unsicherheiten, Überforderung, aber auch mit Ihren Stärken, Interessen und den Dingen, die Ihnen wichtig sind. Veränderung beginnt dabei oft nicht groß, sondern leise – mit einem kleinen Schritt, der gerade gut machbar ist. Genau diese kleinen Schritte sind es häufig, die im Alltag wirklich etwas verändern.
Wenn ich nicht gerade im Beratungssessel sitze, schreibe ich gerne, auch über psychologische Themen. Für eine Auswahl scrollen Sie gerne einmal nach unten.
Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.
Meine Aus- und Weiterbildungen - und was sie für unsere Zusammenarbeit bedeuten
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf Neurodivergenz und neurodivergenten Beziehungen. Deshalb verbinde ich psychologisches Fachwissen mit systemischen, stress- und traumasensiblen sowie neurodiversitätssensiblen Ansätzen. Mir ist wichtig, wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig menschlich zu begleiten.
Nachfolgend finden Sie einen Überblick über meine Aus- und Weiterbildungen – jeweils mit einer kurzen Einordnung, was sie für unsere Zusammenarbeit bedeuten:
Mein Psychologiestudium bildet die wissenschaftliche Grundlage meiner Arbeit. Es hat mir ein fundiertes Verständnis dafür vermittelt, wie Gehirn, Nervensystem, Erleben, Verhalten und Umwelt zusammenwirken und unsere psychische Gesundheit beeinflussen.
Bis heute begleitet mich die Neugier, menschliches Erleben besser zu verstehen. Deshalb beschäftige ich mich regelmäßig mit aktueller Forschung – insbesondere zu Neurodivergenz, Stress und den Bedingungen, die Menschen dabei unterstützen können, sich wohler und im eigenen Leben handlungsfähig zu fühlen.
Mit jeder Beratungsstunde wird mir zugleich bewusster, wie vielschichtig Menschen sind und wie individuell Ressourcen, Lebensgeschichten und auch Wege sein können, mit Herausforderungen gut umzugehen. Wissenschaftliche Erkenntnisse sind für mich eine wichtige Grundlage. Gleichzeitig ist mir wichtig, jeden Menschen in seiner individuellen Situation zu verstehen, denn nicht jede Antwort findet sich in der Forschung. Vieles entsteht im gemeinsamen Austausch.
Die systemische Therapie richtet den Blick auf den Menschen in seiner ganzen Individualität und seinem persönlichen Lebenskontext. Sie geht davon aus, dass Menschen Expert*innen für ihr eigenes Leben sind und bereits viele Ressourcen und Fähigkeiten mitbringen, die im Alltag manchmal aus dem Blick geraten können.
Gemeinsam schauen wir darauf, wie verschiedene Erfahrungen, Beziehungen, Umweltbedingungen und persönliche Bedürfnisse zusammenwirken. Dabei können wiederkehrende Muster und Dynamiken sichtbar werden, die das eigene Erleben und Handeln beeinflussen. Ziel ist es nicht, dass Sie sich anpassen, sondern ein besseres Verständnis für sich entwickeln, neue Perspektiven gewinnen und Wege finden, die zu Ihren Ressourcen, Bedürfnissen und Lebensumständen passen.
Beziehungen entstehen im Zusammenspiel zweier Menschen – mit ihren individuellen Erfahrungen, Bedürfnissen, Wahrnehmungsweisen und Kommunikationsmustern. Genau dort setzt die systemische Paartherapie an.
Gemeinsam schauen wir darauf, welche Dynamiken und Muster sich im Miteinander entwickelt haben, welche Bedürfnisse vielleicht nicht ausreichend sichtbar werden und wie unterschiedliche Arten zu fühlen, zu denken und zu kommunizieren besser verstanden werden können. Ziel ist es, neue Perspektiven aufeinander zu gewinnen, mehr Verständnis füreinander zu entwickeln und Wege zu finden, die Beziehung bewusster und stimmiger zu gestalten.
Unser Nervensystem prägt, wie wir Stress erleben und auf Belastungen reagieren. Ein stresssensibler Rahmen ist für viele neurodivergente Menschen eine wichtige Grundlage für Veränderung.
Die stress- und traumasensible Beratung nach Maria Zemp verbindet Erkenntnisse aus Psychotraumatologie, Neurobiologie und Körperarbeit und legt besonderen Wert auf Sicherheit, Selbstbestimmung und einen achtsamen Umgang mit Stressreaktionen.
Viele neurodivergente Menschen haben im Laufe ihres Lebens wiederholt Erfahrungen gemacht, in denen ihre Bedürfnisse nicht ausreichend gesehen wurden, sie sich anpassen mussten oder sich unverstanden gefühlt haben. Solche Erfahrungen können das Stresserleben prägen und wirken oft noch lange nach. Dies möchte ich in der Beratung berücksichtigen und einen Rahmen schaffen, in dem neue Erfahrungen von Verständnis, Sicherheit und Selbstwirksamkeit möglich werden.
Deshalb achte ich auf ein Tempo, das sich für Sie stimmig und sicher anfühlt.
Diese Weiterbildung hat mein Verständnis für neurodiverse Partnerschaften vertieft und meine Beratungspraxis nachhaltig geprägt. Sie hilft mir, typische Dynamiken und unterschiedliche Bedürfnisse besser zu verstehen und in die gemeinsame Arbeit einzubeziehen. Die dabei gewonnenen Impulse gebe ich heute auch an andere Fachkräfte weiter.
Ich bilde mich stetig fort, unter anderem zu folgenden Themen: Umgang mit Angst, Umgang mit Affären, LGBTQIA+ Umgang mit Vielfalt, Sprechen über Sex, Diskriminierungssensible Beratung